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14.04.2021 in Gesundheit

Corona-Virus (54)

 

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Rhein-Lahn-Kreis ist auch am Dienstag und damit den dritten Tag in Folge über die Schwelle von 100 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner gestiegen. Daher muss der Kreis gemäß der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz die vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz vorgegebene Allgemeinverfügung mit einschränkenden Schutzmaßnahmen erlassen.

Diese Allgemeinverfügung tritt mit Wirkung zum Freitag, 16. April 2021, 0:00 Uhr, in Kraft.

Die Allgemeinverfügung soll zunächst bis einschließlich 25.April 2021 gelten und enthält folgende weitere Schutzmaßnahmen:

  • Ausgangssperre zwischen 21:00 und 5:00 Uhr
    Ausnahmen gelten nur bei triftigen Gründen wie z.B. Ausübung der beruflichen Tätigkeit, Versorgung unterstützungsbedürftigen Person
     
  • verschärfte Kontaktbeschränkung (maximal eigener Hausstand plus eine weitere Person); diese gelten auch für den Sport
     
  • Schließung des Einzelhandels (Termin-Shopping nur mit Einzelterminen), ausgenommen von den Schließungen sind u.a. Buchhandlungen, Baumärkte, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Blumenfachgeschäfte, Gärtnereien, Gartenbaubetriebe, Gartenbaumärkte
     
  • Schließung von Kosmetik-, Wellnessmassage-, Tattoo- und Piercing-Studios
     
  • Schließung von Museen, Ausstellungen und ähnliche Einrichtungen
     
  • Schließung der Außengastronomie
     
  • Schließung von Verkaufsstellen ab 21 Uhr
    Abhol-, Liefer- und Bringdienste gewerblicher Einrichtungen sind nach vorheriger Bestellung unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen weiterhin zulässig

Die Allgemeinverfügung im vollen Wortlaut kann hier heruntergeladen werden (*.pdf).

 

07.04.2021 in Gesundheit

Corona-Virus (53)

 

Die Landesregierung hat die Erste Änderungsverordnung zur 18. CoBeLVO erlassen. In ihr werden einige Regelungen ergänzt und konkretisiert. Sie tritt zum 1. April in Kraft.

Eine konsolidierte Fassung kann hier (*.pdf) heruntergeladen werden.

 

21.03.2021 in Gesundheit

Corona-Virus (52)

 

Die Landesregierung hat die 18. Corona-Bekämpfungsverordnung für Rheinland-Pfalz (18. CoBeLVO) erlassen.  Außerdem haben Bund und Länder eine Vereinbarung zu Impfungen beschlossen.

Neu: Testen als Voraussetzung für Öffnungen (§ 1 Abs. 9)
Sowohl Schnelltests als auch Selbsttests sind möglich. Im Falle von Selbsttests muss der Test vor dem Betreten der Einrichtung in Anwesenheit einer von dem Betreiber der Einrichtung beauftragten Person von der Besucherin oder dem Besucher durchgeführt werden. 

Neu: Öffnungsoptionen in der Außengastronomie (§ 7 Abs. 2)
"(2) Abweichend von Absatz 1 ist die Öffnung gastronomischer Einrichtungen nach Absatz 1 im Außenbereich unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen, Vorhaltung eines Hygienekonzepts und nach Maßgabe der Regelungen der Sätze 2 und 3 zulässig. Es gelten
1. zwischen den Gästen unterschiedlicher Tische sowie in Wartesituationen das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1,
2. für Gäste und Personal die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4 mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist; für Gäste ist die Maske unmittelbar am Platz entbehrlich,
3. die Pflicht zur Kontakterfassung nach § 1 Abs. 8 Satz 1,
4. zur Steuerung des Zutritts eine Vorausbuchungspflicht und
5. die Testpflicht nach § 1 Abs. 9 Satz 1.
Eine Bewirtung darf ausschließlich an Tischen mit festem Sitzplatz und unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen nach § 2 Abs. 1 erfolgen. Eine Bewirtung an der Theke ist nicht zulässig." 

Kindertageseinrichtungen (§ 13 Abs. 4)
Schulkinder in den Klassenstufen 1 bis 4 sowie den Unterstufen in den Förderschulen, die sich im Einrichtungsbetrieb einer Kindertageseinrichtung aufhalten oder sich in einer unmittelbaren Hol- oder Bringsituation am Einrichtungsbetrieb befinden, brauchen keine medizinische Maske tragen. 

Neu: Öffnung für Feriensprachkurse (§ 12 Abs. 1) 

Neu: Öffnung für Erste-Hilfe-Kurse (§ 14 Abs. 2 Nr. 8) 

Neu: Öffnung für Angebote der Jugendarbeit (§ 14 Abs. 5)
Die bislang nur als Einzelangebote zulässigen Angebote werden geöffnet: „Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sind unter Beachtung des Hygienekonzepts für Einrichtungen und Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, das auf der Internetseite der Landesregierung (www.corona.rlp.de) veröffentlicht ist, grundsätzlich zulässig. Es gilt die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4 mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist.“ 

Neu: Verbindliche Regelungen für die Allgemeinverfügungen („Notbremsen“) (§ 23)

Die 18. Corona-Bekämpfungsverordnung kann hier (*.pdf) heruntergeladen werden.

Der gemeinsame Beschluss von Bund und Ländern zu Impfungen kann hier (*.pdf) heruntergeladen werden.

 

15.03.2021 in Gesundheit

Corona-Virus (51)

 

Kostenlose Corona-Schnelltests in der Verbandsgemeinde Diez: Auch der Malteser Hilfsdienst bietet Schnelltests an und komplettiert damit die Angebote im Diezer Werkes und in der Esterau

Bereits am 8. März 2021 ist das Kommunale Schnelltestzentrum der Verbandsgemeinde und des Rhein-Lahn-Kreises in Diez (Corona-Ambulanz Dr. von Bergh im Diezer Werkes) an den Start gegangen. Ein zweites Kommunales Schnelltestzentrum ist für den Bereich der Esterau in Holzappel aufgebaut worden und wird ab Mittwoch, 17. März 2021, zwischen 17.00 und 19.00 Uhr im Foyer der Esterauhalle Holzappel erstmals in Betrieb gehen; bei guter Akzeptanz soll der Mittwoch mit den vorgenannten Uhrzeiten als fester Termin beibehalten werden und darüber hinaus der Freitag oder der Samstag als zusätzlicher Öffnungstag dazukommen. 

Komplettiert wird das Schnelltest-Angebot der Verbandsgemeinde Diez nun durch den Malteser Hilfsdienst, der ebenfalls ab Mittwoch, dem 17. März 2021, mit Tests für startet. Die Tests werden in der Geschäftsstelle des Malteser Hilfsdienstes vorgenommen: Marktplatz 10, Diez. Dort kann man sich künftig jeden Montag und Mittwoch zwischen 17 und 20 Uhr sowie an jedem Sonntag zwischen 13 und 16 Uhr testen lassen.

Alle Schnelltests erfolgen anlasslos und kostenlos. Eine Terminvereinbarung mit genauen Uhrzeiten ist nicht vorgesehen und nicht erforderlich. Bei Vorliegen von Symptomen ist weiterhin die Corona-Ambulanz im Diezer Werkes aufzusuchen.

„Es ist großartig, wie schnell und unkompliziert wir ein derartiges Schnelltest-Angebot für die Verbandsgemeinde Diez realisieren konnten. Allen Beteiligten, besonders den freiwilligen Helferinnen und Helfern aus Rettungsdiensten und Feuerwehr, bin ich überaus dankbar für ihr Engagement“, so Bürgermeister Michael Schnatz.

 

14.03.2021 in Landespolitik

Landtagswahl 2021 – Wahlergebnisse

 

Die Wahlergebnisse des Wahlkreises Nr. 7 Diez/Nassau liegen mittlerweile vor. Sie können über die Homepage der Verbandsgemeinde eingesehen werden:

Ergebnisübersicht via vgdiez.de

 

14.03.2021 in Gesundheit

Corona-Virus (50)

 

Landesinzidenz seit Tagen über 50 - Verschärfte Corona-Regeln: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist auch am Samstag und damit den dritten Tag in Folge über die Schwelle von 50 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner gestiegen.

Auch im Rhein-Lahn-Kreis liegt die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin über dem Wert von 50 Neuinfektionen. In Folge dessen muss der Kreis gemäß der 17. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz eine Allgemeinverfügung erlassen.  Diese wurde heute auf Grundlage einer Musterverfügung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz veröffentlicht und tritt am Dienstag, 16. März 2021, in Kraft.     

  • Der Einzelhandel muss zum Terminshopping zurückkehren. Pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche darf sich eine/ ein Kundin/ Kunde zeitgleich im Laden aufhalten.    
    Von dieser Regelung ausgenommen sind unter anderem Einzelhandelsbetriebe für Lebensmittel, Direktvermarkter, Drogerien, Apotheken, Buchhandlungen sowie Baumärkte, Gärtnereien und Blumenfachgeschäfte.
     
  • Sportliche Aktivitäten sind mit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen im Freien erlaubt. Training im Amateur- und Freizeitsport ist in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Trainerin oder einem Trainer unter Einhaltung des Abstandsgebotes im Außenbereich zulässig.
     
  • Auch der Kulturbereich ist betroffen. Hier ist der Proben- und Auftrittsbetrieb untersagt.

Die Allgemeinverfügung kann hier (*.pdf) heruntergeladen werden.

 

14.03.2021 in Gesundheit

Corona-Virus (49)

 

Schnelltestzentrum in Holzappel ergänzt das Angebot in Diez und startet am 17. März - geöffnet zwischen 17.00 und 19.00 Uhr - im Foyer der Esterauhalle Holzappel

Am 8. März 2021 ist das Kommunale Schnelltestzentrum der Verbandsgemeinde und des Rhein-Lahn-Kreises in Diez (Corona-Ambulanz Dr. von Bergh im Diezer Werkes) an den Start gegangen. 

Ein zweites Kommunales Schnelltestzentrum wird für den Bereich der Esterau in Holzappel in Betrieb gehen, und zwar ab Mittwoch, 17. März 2021, zwischen 17.00 und 19.00 Uhr im Foyer der Esterauhalle Holzappel.

Sofern das Holzappeler Schnelltestzentrum von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird, soll der Mittwoch als fester Termin beibehalten werden und darüber hinaus ein weiterer Öffnungstag dazukommen. 

Die Schnelltests erfolgen anlasslos und werden kostenlos angeboten. Eine Terminvereinbarung mit genauen Uhrzeiten ist nicht vorgesehen. Bei Vorliegen von Symptomen ist weiterhin die Corona-Ambulanz im Diezer Werkes aufzusuchen. „Den freiwilligen Helferinnen und Helfern aus Rettungsdiensten und Feurwehr bin ich sehr dankbar und freue mich über die großartige Hilfsbereitschaft auch der Ortsgemeinde Holzappel, um in der Esterau eine zusätzliche Testmöglichkeit zu schaffen“, so Bürgermeister Michael Schnatz.

 

06.03.2021 in Gesundheit

Corona-Virus (48)

 

Die Landesregierung hat die 17. CoBeLVO erlassen, die zum 8. März 2021 in Kraft und mit Ablauf des 28. März 2021 außer Kraft tritt. Sie kann hier heruntergeladen werden (*.pdf).

Mit der 17. Corona-Bekämpfungsverordnung werden in Umsetzung des Bund-Länder-Beschlusses vom 3. März 2021 erste Öffnungsschritte vollzogen. Ab kommenden Montag, 8. März 2021, gelten im Wesentlichen folgende Änderungen:

Erweiterung der sozialen Kontakte (§ 1 Abs. 1 sowie § 2 Abs. 1)
Der Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie private Zusammenkünfte, die in der eigenen Wohnung oder anderen eigenen geschlossenen Räumlichkeiten stattfinden, sollen neben den Angehörigen des eigenen Hausstands auf Personen eines weiteren Hausstands, insgesamt auf höchstens fünf Personen, beschränkt werden, wobei deren Kinder bis einschließlich 14 Jahre bei der Bestimmung der Personenanzahl außer Betracht bleiben können. Als ein Hausstand zählen auch die und der nicht im gleichen Hausstand lebende Ehegattin und Ehegatte, Lebenspartnerin und Lebenspartner oder Lebensgefährtin und Lebensgefährte.

Öffnung für gewerbliche Einrichtungen (§ 5)
Öffentliche oder gewerbliche Einrichtungen sind unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen geöffnet, soweit in dieser Verordnung nichts Abweichendes bestimmt ist.

§ 1 Abs. 7
Soweit in der Verordnung eine Personenbegrenzung angeordnet wird, gilt, dass sich in einer Einrichtung
a)      mit einer Verkaufs- oder Besucherfläche von bis zu 800 qm insgesamt höchstens eine Person pro 10 qm Verkaufs- oder Besucherfläche und
b)      mit einer Verkaufs- oder Besucherfläche ab 801 qm insgesamt auf einer Fläche von 800 qm höchstens eine Person pro 10 qm Verkaufs- oder Besucherfläche, und auf der 800 qm übersteigenden Fläche bis zu einer Fläche von 2.000 qm höchstens eine Person pro 20 qm Verkaufs- oder Besucherfläche und auf der 2.000 qm übersteigenden Fläche höchstens eine Person pro 40 qm Verkaufs- oder Besucherfläche
aufhalten darf.

Öffnung von Nagelstudios, Kosmetiksalons, Massagesalons, Tattoostudios, Piercingstudios (§ 6 Abs. 3 und 4)
Nunmehr sind weitere Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege zulässig, wie beispielsweise in Nagelstudios, Kosmetiksalons, Massagesalons, Tattoostudios, Piercingstudios und ähnlichen Einrichtungen. Voraussetzung ist die Kontaktnachverfolgung sowie das Tragen einer medizinischen Maske. Ist aufgrund der Dienstleistung das Tragen der Maske nicht möglich (Bartrasur, Bleeching, Lippenpiercing, Lippenfältchenbehandlung etc.), ist für die Inanspruchnahme der Dienstleistung der Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19 Schnelltestes oder Selbsttests der Kundin oder des Kunden vor Ort mit negativem Ergebnis sowie ein Testkonzept für das Personal Voraussetzung.

Digitale Datenerfassung möglich (§ 1 Abs. 8)
Ausdrücklich digitale Datenerfassung (wie beispielsweise Luca) bei Dokumentation: Die oder der zur Datenerhebung Verpflichtete hat zu prüfen, ob die angegebenen Kontaktdaten vollständig sind und ob diese offenkundig falsche Angaben enthalten (Plausibilitätsprüfung). Die oder der zur Datenerhebung Verpflichtete kann eine digitale Erfassung der Daten nach Satz 2 anbieten. Dabei sind die Vorgaben des Datenschutzes (insbesondere bei der Fremdspeicherung von Daten) und die vollständige datenschutzkonforme Löschung der Daten nach vier Wochen in eigener Verantwortung sicherzustellen. Zudem sind die Daten im Bedarfsfall jederzeit dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen kostenfrei in einem von ihm nutzbaren Format, auf Anforderung auch papiergebunden, zur Verfügung zu stellen. Personen, die in die digitale Datenerfassung nicht einwilligen, ist in jedem Fall eine papiergebundene Datenerfassung anzubieten.

Gottesdienste (§ 3)
Die Anmeldefrist bei mehr als zehn Teilnehmern an einem Gottesdienst entfällt.

Innenanlagen im Tierpark, Zoo etc. geöffnet (§ 11 Abs. 2)
Zoologische Gärten etc. können auch die Innenanlagen (Aquarium, Affenhaus, etc.) öffnen. Es gilt die erweiterte Maskenpflicht.

Regebetrieb in Kitas ab dem 15. März (§ 13)
In allen Kindertageseinrichtungen findet ab dem 15. März 2021 der Regelbetrieb statt. Keine Maske während der pädagogischen Arbeit.

Sport (§ 10 Abs. 1)
Im Amateur- und Freizeitsport ist kontaktfreies Training mit bis zu 10 Personen im Freien und auf allen öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen zulässig. Dabei ist das Abstandsgebot zwingend einzuhalten. Zudem ist Training in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Trainerin oder einem Trainer erlaubt. Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zugelassen; ausgenommen sind Verwandte ersten und zweiten Grades bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger.

Musik (§ 15 Abs. 2)
Der Probenbetrieb der Breiten- und Laienkultur ist nur im Freien und nur im Rahmen der Kontaktbegrenzung nach § 2 Absatz 1 zulässig. Im Freien ist der Probenbetrieb für Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Person über 14 Jahre zulässig. Im Musikbereich gilt das Hygienekonzept Musik, im übrigen Kulturbereich das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1 und die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4. Der Auftrittsbetrieb der Breiten- und Laienkultur ist untersagt.
Der außerschulische Musik- und Kunstunterricht ist bei gleichzeitiger Anwesenheit einer Lehrperson und einer Musikschülerin oder eines Musikschülers in Präsenzform zulässig. Tätigkeiten, die zu verstärktem Aerosolausstoß führen, wie Gesangsunterricht oder Unterricht für Blasinstrumente, müssen im Freien stattfinden. Im Freien ist außerschulischer Musik- und Kunstunterricht in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Lehrerin oder einem Lehrer zulässig (§ 14 Abs. 6).

Museen, Ausstellungen, Galerien, Gedenkstätten geöffnet (§ 15 Abs. 4)
Museen, Ausstellungen, Galerien, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen sind unter Einhaltung von Abstandsgebot und Maskenpflicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Zur Steuerung des Zutritts gilt eine Vorausbuchungspflicht.

Verkürzung der Absonderungsdauer (§ 21)
Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen 14 Tage in Quarantäne. Eine vorzeitige Beendigung der Absonderung ist für diese Gruppe nicht möglich.

Pflicht für Kommunen, ab einer Inzidenz 100+ strengere Maßnahmen zu ergreifen (§ 23)

 

02.03.2021 in Gesundheit

Corona-Virus (47)

 

Die Landesregierung hat die 1. Änderungsverordnung zur 16. CoBeLVO erlassen, die zum 2. März 2021 in Kraft tritt. Die Änderungen beschränken sich auf § 20 der Verordnung (Ausnahmen von der Einreisequarantäne).

Sie wurden durch die Einstufung des französischen Departement Moselle als Virusvarianten-Gebiet durch die Bundesregierung am vergangenen Sonntag notwendig. § 20 Abs. 2 Nr. 3 CoBeLVO sah bislang entsprechend der Muster-Quarantäneverordnung des Bundes vor, dass für Grenzpendler und Grenzgänger eine Ausnahme von der Absonderungspflicht besteht; dies gilt aber nur, solange es sich bei dem Risikogebiet nicht um ein Virusvariantengebiet handelt.  

Die 1. Änderungsverordnung nimmt hier - ebenso wie Baden-Württemberg und Saarland - eine Anpassung dahingehend vor, dass Grenzpendler und Grenzgänger bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte auch im Falle eines Virusvariantengebietes von der Absonderung befreit sind. Die in der Einreiseverordnung des Bundes geregelte Testpflicht besteht unverändert fort. Selbiges gilt für die Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung. Sie kann hier heruntergeladen werden.

 

28.02.2021 in Gesundheit

Corona-Virus (46)

 

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat die 16. Corona-Bekämpfungsverordnung erlassen, gültig ab 1. März 2021. Sie kann hier heruntergeladen werden.

In der 16. CoBeLVO sind im Wesentlichen folgende Regelungen erfolgt:       

"Private Shopping" (§ 5 Abs. 2)   
Gewerbliche Einrichtungen dürfen öffnen, wenn nach vorheriger Vereinbarung Einzeltermine vergeben werden, bei denen ausschließlich Personen, die einem Hausstand angehören, zeitgleich Zutritt zu der Einrichtung gewährt wird. Der Zeitraum von fünfzehn Minuten, der zwischen zwei Einzelterminen liegen muss, ist für die Vornahme von Hygienemaßnahmen, insbesondere eine gründliche Lüftung des Ladenlokals zu nutzen.     

Verkaufsstellen für Schnittblumen und Topfpflanzen sowie für Blumengestecke und Grabschmuck (§ 5 Abs. 3 Nr. 10)    
sind nunmehr zulässig    

Verkauf auf Außenbereichen von Gärtnereien, Gartenbaubetrieben, Gartenbaumärkten und ähnlichen Einrichtungen (§ 5 Abs. 3 Nr. 11)    
ist nunmehr zulässig, soweit der Verkauf sich auf das für den Gartenbau oder Pflanzenverkauf typische Angebot beschränkt     

Dienstleistungen, die hygienischen Gründen dienen (§ 6 Abs. 3)   
Neben den bereits bestehenden Zugangsmöglichkeiten zu notwendigen medizinischen Behandlungen sollen nunmehr auch notwendige Hygienebehandlungen möglich sein, zu denen auch Maßnahmen der Nagel- und Fußpflege zählen können. Sofern die Art der Dienstleistung es zulässt, gilt die Maskenpflicht mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist. Kosmetische Dienstleistungen oder Wellnessbehandlungen dienen hingegen nicht medizinischen oder körperhygienischen Gründen in diesem Sinne.     

Friseure (§ 6 Abs. 3)    
Die Öffnung der Friseure fällt zwar unter die nunmehr erlaube Gruppe der "Dienstleistungen, die hygienischen Gründen dienen", werden aber explizit genannt und nochmals konkretisiert. Es dürfen nur solche Dienstleistungen des Friseurhandwerks erbracht werden, bei denen die Einhaltung der Maskenpflicht möglich ist. Friseure haben den Zutritt durch vorherige Terminvereinbarung zu steuern.     

Zoologische Gärten, Tierparks, botanische Gärten etc. (§ 11 Abs. 2)
"Die Außenbereiche von zoologischen Gärten, Tierparks, botanischen Gärten und ähnlichen Einrichtungen sind für den Publikumsverkehr  geöffnet. Zur Steuerung des Zutritts gilt eine Vorausbuchungspflicht. Die Anzahl der Personen, die sich zeitgleich auf dem Gelände der Einrichtungen nach Satz 1 befinden dürfen, ist vorab von der zuständigen Kreisverwaltung, in kreisfreien Städten der Stadtverwaltung als Kreisordnungsbehörde zu genehmigen. Es gelten das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1 und die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4. Die Innenbereiche der Einrichtungen nach Satz 1 sind geschlossen."     

Schulen (§ 12 Abs. 2 Nr. 2)    
Für Schulen wird die Erweiterung des Präsenzunterrichts ab dem 8. März angekündigt. Hier soll es eine gesonderte Bekanntmachung des Bildungsministeriums geben.     

Fahrschulen (§ 14 Abs. 4)    
Die (a) Angebote von Fahrschulen und Bildungsträgern der Berufskraftfahrerqualifikation sowie des Gefahrguts und die (b) Aus- und Weiterbildung der amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüferinnen und Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr sowie der Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer oder deren Auditierung sind nunmehr auch in Präsenzform zulässig. 

Ergänzend hat die Landesregierung eine FAQ-Übersicht zur Verfügung gestellt: https://corona.rlp.de/de/service/faqs/

 

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