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21. November bis 27. November 2016

Montag, 21. November 2016
Einmal mehr beginnt ein Montagvormittag in Bad Ems. Heute findet im Kreishaus die Sitzung des Werksausschusses statt. Im Mittelpunkt der Sitzung stehen der Wirtschaftsplan für den Eigenbetrieb Rhein- Lahn- Kreis Abfallwirtschaft und der Wirtschaftsplan für das Forsteinrichtungswerk. Auf der Fahrt zurück nach Diez mache ich eine Zwischenstation in Altendiez, um einen in der vergangenen Woche vereinbarten Gesprächstermin mit dem Schulleiter und Vorstand des Privaten Gymnasiums Oranien-Campus zu führen. Zurück im Büro gibt es einige Vorgänge, die auf meinem Schreibtisch liegen und erledigt werden wollen, bevor ich eine Reihe interne Gesprächstermine führe. Gemeinsam mit der Kollegin Claudia Schäfer fahre ich am frühen Nachmittag zur Sitzung des Bürgermeisterarbeitskreises, der vierteljährlich stattfindenden Sitzung der hauptamtlichen Bürgermeister im Rhein-Lahn-Kreis und des Landrates. Heute sind wir zu Gast beim Kollegen Harald Gemmer in Katzenelnbogen. Nachdem wir alle Tagesordnungspunkte unserer Agenda abgearbeitet haben, mache ich mich auf den Weg nach Diez, denn ich habe am Abend noch drei Termine wahrzunehmen. Zunächst ein Gespräch mit einem Ingenieurbüro, danach ein Empfang in der Hauptgeschäftsstelle der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG und schließlich ein gemeinsames Gespräch im St. Vincenz-Krankenhaus Diez mit Herrn Geschäftsführer Guido Wernert, dem Betriebsrat Stephan Meier, Landrat Frank Puchtler und Stadtbürgermeister Frank Dobra. Das erste Jahr nach dem Trägerwechsel ist verstrichen, seither firmieren das Krankenhaus Diez und das Limburger Krankenhaus als St.-Vincenz-Kliniken unter dem Dach der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz. Grund genug, sich zusammenzusetzen und eine Bilanz zu ziehen, wie das St.-Vincenz-Krankenhaus Diez sich in den vergangenen Monaten entwickelt hat.

Dienstag, 22. November 2016
Ich bin am Morgen kaum im Büro, da geht es auch schon mit einer Reihe interner Mitarbeitergespräche los. Eine gute Stunde später starte ich dann nach Oppenheim. In der Aula des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück findet heute der 4. EULLE-Begleitausschuss im Kontext der Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums statt. Gemeinsam mit der Regionalmanagerin unserer Lokalen Aktionsgruppe Lahn-Taunus nehme ich an der Sitzung teil, die mir äußerst langatmig und formalistisch zu sein erscheint. Am späten Nachmittag bin ich wieder zurück in der Verbandsgemeindeverwaltung und erledige zunächst die analoge und digitale Korrespondenz, bevor ich mich den auf meinem Schreibtisch liegenden Akten und Vorgängen widme. Am Abend bin ich in den Verbandsgemeindefraktionen der Freien Wähler und der FDP zu Gast und erläutere den aktuellen Sachstand der 10. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Diez - Teilplan Windenergie. In den kommenden Tagen werde ich die Informationen auch in den Fraktionen der CDU und der Sozialdemokraten mitteilen.

Mittwoch, 23. November 2016
Der heutige Vormittag ist typisch für einen Mittwoch. In Folge der Jours fixes mit dem Team des Regionalmanagements der Lokalen Aktionsgemeinschaft Lahn- Taunus, der Wirtschaftsförderin, dem für die Öffentlichkeitsarbeit in meinem Hause zuständigen Mitarbeiter und dem Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Wirtschaftsförderung ist nahezu jede Minute verplant. Und die im Kalender noch nicht verplante Zeit nutze ich für einen Informationsaustausch mit dem Team der zum 01. Juli dieses Jahres in der Verbandsgemeindeverwaltung eingerichteten Zentralen Vergabestelle und weitere interne Rücksprachen. Am Nachmittag nehme an der Trauerfeier für den verstorbenen Altendiezer Ehrenbürger Erich Doss teil, der sich über Jahrzehnte kommunalpolitisch in den Räten der Ortsgemeinde Altendiez und der Verbandsgemeinde engagierte. Ich habe ihn als Urgestein der Verbandsgemeinde erleben dürfen, der gemeinsam mit Karl Wethmüller bis zuletzt ständiger Begleiter unserer Ratssitzungen war. Ich werde ihn in unseren Ratssitzungen vermissen. In stillem Gedenken. Nach der Trauerfeier geht es zurück nach Diez. Auf meiner To- Do- Liste steht neben zahlreichen Telefonaten auch die Abstimmung mit Stadtbürgermeister Frank Dobra  hinsichtlich einer Reihe von städtischen Projekten und Aufgaben. Eine schöne Aufgabe darf ich am Abend wahrnehmen: In einer kleinen Feierstunde darf ich als Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes Diez und Umgebung Jubiläumsblutspender ehren. Blut spenden und Leben(squalität) schenken – mit diesen Worten lässt sich auf den Punkt bringen, was eine Blutspende für einen Mitmenschen bedeuten kann, der auf Blut oder Blutpräparate angewiesen ist. Und jeder heute noch gesunde Mensch kann von einer Minute zur anderen in die Situation kommen, dringend Blut oder Blutpräparate zu benötigen. Alle Blutspender können deshalb auf ihr persönliches Engagement, ihren Mitmenschen zu helfen und damit menschlich zu handeln, stolz sein. Für den DRK- Ortsverein ist die jährliche Jubiläumsblutspenderehrung immer wieder ein willkommener Anlass, dieses vorbildliche bürgerschaftliche Engagement herauszustellen und herzliches Dankeschön zu sagen.

Donnerstag. 24. November 2016
Am Morgen erledige ich zunächst eine Reihe administrativer Aufgaben, bevor ich gemeinsam mit der Kollegin Claudia Schäfer, dem Büroleiter und der Leiterin unseres Personalbüros die Bewerbungsunterlagen und Testergebnisse der Bewerberinnen und Bewerber für eine ausgeschriebene Ausbildungsstelle intensiv erörtere. Wir wollen auch im kommenden Jahr einem jungen Menschen die Möglichkeit bieten, bei uns die Ausbildung für den Zugang zum zweiten Einstiegsamt im nichttechnischen Verwaltungsdienst zu absolvieren. Im Anschluss sind mit dem Büroleiter und der Leiterin des Personalbüros noch weitere Personalangelegenheiten zu besprechen. Dabei vergeht die Zeit wie im Fluge und so wartet der Diezer Stadtbürgermeister Frank Dobra bereits im Hof der Verwaltung auf mich, um gemeinsam mit mir zur offiziellen Einweihung einer neuen Halle und eines Rollenofens der Firma Drache Umwelttechnik ins Industrie- und Gewerbegebiet zu fahren. Das Unternehmen ist weltweit operierendes Unternehmen mit einer hohen Innovationskraft. Und die Entscheidung, das Unternehmen in Diez zu erweitern und n die Zukunft zu investieren, ist ein klares und wohltuendes Bekenntnis zum Standort. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für das Vertrauen. Ein ebenso schöner wie kurzer offizieller Teil lässt im Anschluss eine Reihe von guten Gesprächen mit der Unternehmer-Familie und anderen Gästen zu. Danach geht es zurück in die Verwaltung. Dort wartet ein Berg von Unterschriftenmappen auf mich. Eine knappe Stunde Büroarbeit und zwei Rücksprachen später mache ich mich auf den Weg ins Schloss Oranienstein. Der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr hat anlässlich der Kommandoübergabe von Generalstabsarzt Dr. Dirk Raphael an Generalarzt Dr. Armin Kalinowski zum Appell und anschließendem Empfang eingeladen. Danke und auf Wiedersehen Dr. Raphael! Herzlich Willkommen und auf eine gute Zusammenarbeit, Dr. Kalinowski! Nach der Rückkehr aus Schloss Oranienstein stehen noch interne Mitarbeitergespräche und Aktenarbeit an, bevor ich am Abend in der Verbandsgemeindefraktion der SPD den aktuellen Sachstand der 10. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Diez - Teilplan Windenergie – vorstelle und erläutere.

Freitag, 25. November 2016
Ein „klassischer“ Freitag mit internen Gesprächen und Terminen in der Verwaltung, Aktenarbeit und der intensiven Vorbereitung von Gesprächsterminen in der kommenden Woche. Ein interessantes und ambitioniertes Projekt wird mir und dem Kollegen Stadtbürgermeister am späten Vormittag vorgestellt, bevor ich einen kurzfristig vereinbarten Gesprächstermin mit dem Ortsbürgermeister der Gemeinde Horhausen wahrnehme. Erst als die allermeisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits auf dem Weg ins Wochenende sind, komme ich dazu, meine heute sehr umfangreiche Korrespondenz zu erledigen und mich dem Weihnachtsgrußwort zu widmen. Es ist bereits halb vier, als ich die Verwaltung verlasse und zufrieden mit dem heute Erreichten nach Hause gehe. Leider bleibt nur eine gute Stunde Zeit, bis ich mich auf den Weg nach Eschbach machen muss, wo am frühen Abend die jährliche Sitzung der Kreisgruppe Rhein-Lahn des Gemeinde- und Städtebundes stattfindet. Nicht zuletzt die Ausführungen von Verbandsdirekter Winfried Manns zu den kommunalen Finanzen sind spannend und interessant. Zu der sich anschließenden Sitzung der SPD-Fraktion im Kreistag kann ich nicht bleiben, weil ich bereits vor Wochen meinem Freund Helmut Weimar zugesagt hatte, das Ruanda-Benefizkonzert in der katholischen Herz Jesu Kirche in Diez zu besuchen. Der von Professor Friedhelm Jürgensmeier in seinem Schlusswort vorgetragene Aphorismus „Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern“ ist Sinnbild des schönen Konzertes. Im Anschluss bleiben noch viele Mitwirkende und Gäste bei einen Imbiss und guten Gesprächen im Pfarrheim beieinander.

Samstag, 26. November 2016
Meine Frau ist seit einer Woche krank und so bin ich froh, am Vormittag keine dienstlichen Verpflichtungen wahrnehmen zu müssen. Dennoch sitze ich gut zwei Stunden daheim in meinem Arbeitszimmer und arbeite an zwei Grußworten und einer Pressemitteilungen, bevor ich meine digitale Post erledige. Am Nachmittag bin ich zur vorweihnachtlichen Abschlussfeier des VdK Ortsverbandes Diez eingeladen. In diesem Jahr hat es, anders als in den vergangenen Jahren, keine terminlichen Überschneidungen gegeben und bin ich gerne mit dabei. In der vollbesetzten Turnhalle des SV Diez-Freiendiez richte ich ein Grußwort an den Vorstand, die Mitglieder und die Gäste. „Wir sind an Ihrer Seite!“ – dieses Motto hat sich der VdK als Sozialverband gegeben. Ein Motto, das sowohl für eine große Aufgabe steht, aber gleichzeitig den Respekt vor und das Miteinander mit den Menschen, die sich an den VdK wenden, zum Ausdruck bringt. Und damit „Wir sind an Ihrer Seite!“ mit Leben gefüllt werden kann, müssen sich Menschen dafür entscheiden, die Aufgaben ehrenamtlich für andere zu übernehmen. Dieses Engagement ist lebendiger Ausdruck des Miteinander und Füreinander und für das Zusammenleben im ländlichen Raum unverzichtbar. Für diesen Einsatz zum Wohl der Mitmenschen sage ich ein herzliches Dankeschön und wünsche eine besinnliche und ruhige Adventszeit.

Sonntag, 27. November 2016
Der erste Adventssonntag. Nach einer intensiven Arbeitswoche lasse ich bei einem langen Spaziergang mit unseren Hunden Tilly und Quinn einmal die Seele baumeln. Am Abend bin ich dann Gast in der Pallottiner Kirche St. Marien in Limburg. Die Nassauische Neue Presse hat nun schon zum 21. Mal zu einem vorweihnachtlichen Benefizkonzert der Leberecht-Stiftung eingeladen. „Orgel plus…Limburger Kammerchor und PlentyBrass“ ist das diesjährige Konzert für den guten Zweck überschrieben.

 
 

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