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29. August bis 04. September 2016

Montag, 29. August 2016
Das Thema Windenergie nimmt an diesem ersten Arbeitstag der Woche einen erheblichen Raum ein – nicht zuletzt, weil heute die Frist für die Stellungnahmen der Öffentlichkeit und der Behörden im Kontext der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes ausläuft. Vorsorglich hatte meine Büromanagerin Nicole Ferdinand eine Vielzahl meiner Termine umgelegt und verschoben, sodass es mir möglich ist, im Hof der Verbandsgemeinde Diez die Stellungnahme der Bürgerinitiative „Altendiez gegen Windkraft“ persönlich entgegenzunehmen. Neben den beiden Zeitungen ist auch der SWR mit Hörfunk und Fernsehen anwesend. Auch drei Ortsbürgermeister aus Esteraugemeinden übereichen mir ihre Stellungnahmen persönlich. In kurzen Gesprächen sage ich den Menschen zu, dass ich ihre Ängste, Sorgen und Nöte sehr ernst nehme und dass die Stellungnahmen im laufenden Verfahren entsprechend gewürdigt werden. Erneut weiße ich darauf hin, dass die Verbandsgemeinde weder den Bau von Windenergieanlagen betreibt noch diesen forciert. Um aber den Wildwuchs der im Außenbereich nach dem Baugesetzbuch privilegierten und damit grundsätzlich überall zulässigen Windenergieanlagen zu verhindern, haben die Ratsmitglieder einstimmig beschlossen, mit dem Flächennutzungsplan eine Steuerungsfunktion wahrzunehmen und Vorrangflächen darzustellen, wodurch gleichzeitig ein Ausschluss für alle übrigen Flächen eintritt – und das alles entsprechend den Vorgaben der Landesplanung und der Regionalplanung. An diesem Montag beschäftigen mich aber auch andere Problem- und Aufgabenstellungen, die ich mit den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erörtere. Der Nachmittag steht im Zeichen für die ausgeschriebene Stelle im Bereich der Verbandsgemeindewerke. Durch die Werkleitung und der Leiter des Wasserwerkes wurde nach Sichtung und Analyse der weit über 30 eingereichten Bewerbungsunterlagen eine Vorauswahl der Personen getroffen, die vorrangig für die zu besetzende Stelle in Betracht kommen. Heute sprechen wir mit diesen Bewerbern, gewinnen einen Eindruck, ob sie in das Team des Eigenbetriebs passen und treffen noch am späten Nachmittag die Auswahlentscheidung für den neuen Mitarbeiter im Betriebszweit Abwasserbeseitigung. Der Jour fixe mit der Beigeordneten holen Claudia Schäfer und ich im Anschluss an die Bewerbergespräche nach. Erst am frühen Abend finde ich dann die Ruhe, meine analoge und digitale Post zu bearbeiten.

Dienstag, 30. August 2016
Zum Start in den Arbeitstag fahre ich ins Kreishaus nach Bad Ems. Am frühen Vormittag findet die Sitzung des Werksausschusses der Rhein- Lahn- Kreis Abfallwirtschaft statt. Schwerpunkt der heutigen Sitzung ist die Vorberatung des Jahresabschlusses des Eigenbetriebs zum 31. Dezember 2015. Zurück in Diez führe ich eine Reihe von internen Rücksprachen und stimme mich gemeinsam mit Frau Ferdinand über die To-do-Liste und die Termine der kommenden Tage ab. Im Anschluss fahre ich gemeinsam mit dem Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Wirtschaftsförderung nach Wirges und folge damit der Einladung von Manns Ingenieure zum 25. Jubiläum des Ingenieurbüros. Ich überbringe herzliche Glückwünsche und darf gemeinsam mit der Geschäftsführung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und vielen weiteren Gästen auf 25 Jahre Firmengeschichte zurückblicken. Weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Wir können nur kurze Zeit bleiben, denn in der Verwaltung wartet ein Gespräch mit der Beigeordneten Claudia Schäfer und einem Ortsbürgermeister auf uns. Nach diesem Informationsaustausch geht es für mich mit administrativen Aufgaben weiter, bevor ich am Abend an der Sitzung der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat teilnehme und über die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Werksausschusses und des Haupt- und Finanzausschusses informiere. Nach einem intensiven und anstrengenden Dienstag freue ich mich, mit einem Buch in der Hand den Tag ausklingen lassen zu können.

Mittwoch, 31. August 2016
Der heutige Tag verspricht nicht nur herrlichen Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen, sondern auch ein sehr intensiver Arbeitstag zu werden. Er beginnt mit den für einen Mittwoch typischen Meetings: Zunächst bin ich im Gespräch mit dem Team des Regionalmanagements der Lokalen Aktionsgemeinschaft Lahn-Taunus und im Anschluss findet das Wochengespräch mit der Wirtschaftsförderin statt. Nach dem Jour fixe mit dem für die Öffentlichkeitsarbeit in meinem Hause zuständigen Mitarbeiter schließt sich ein sehr langes Gespräch mit dem Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Wirtschaftsförderung und seinem Stellvertreter an. Es schließen sich interne Rücksprachen, Telefonate und ein Abstimmungsgespräch mit dem Leiter des Bereichs Soziales an. Danach erledige ich meine analoge und digitale Korrespondenz und nutze die Zeit bis zum Beginn der Sitzung des Werksausschusses der Verbandsgemeinde, um die Sitzungsunterlagen noch einmal komplett durchzugehen. Im Mittelpunkt der öffentlichen Sitzung stehen die Information über den Zwischenbericht der Werkleitung nach der Eigenbetriebs- und Anstaltsverordnung sowie die Vorberatung des Jahresabschlusses der Verbandsgemeindewerke zum 31. Dezember 2015 für die beiden Betriebszweige Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Wir kommen gut durch die Tagesordnung und ich freue mich auf ein Glas Wein zum Feierabend.

Donnerstag, 01. September 2016
Wie die Zeit vergeht. Heute beginnt bereits der neunte Monat des Jahres. Und zum Start des Arbeitstages stehen zwei schöne Termine in meinem Kalender. Zunächst heiße ich einen neuen Mitarbeiter im Team des Betriebszweiges Wasserversorgung unseres Eigenbetriebs herzlich willkommen und wünsche ihm alles Gute. Im Anschluss bestelle ich einen Mitarbeiter der Verbandsgemeindewerke zu deren Sicherheitsbeauftragten und wünsche eine gute Hand für die verantwortungsvolle Tätigkeit. Danach folgen drei sehr konstruktive und angenehme Mitarbeitergespräche, bevor am späten Vormittag im Besprechungszimmer die monatliche Gesprächsrunde der Verwaltungsspitze mit den ehrenamtlichen Beigeordneten und den Fachbereichsleitern stattfindet. Nach dem Informationsaustausch geht es dann in den Hof unserer Verwaltung. Strahlender Sonnenschein und strahlende Gesichter erwarten mich: Heute findet das Café International auf meine Initiative „bei uns“ statt und zudem haben wir eine Gruppe von rund 50 Benefiz-Radler auf ihrem Weg von Wittlich nach Dresden zu einer Stärkung für die nächsten Kilometer eingeladen. (Internationale) Begegnungen schaffen und Menschen verbinden: Das war die Idee des heutigen Zusammentreffens. Und zudem gibt das kleine Fest die Möglichkeit, einmal Danke zu sagen – für die vielen Stunden die der Willkommenskreis und die paten der Flüchtlingen verbracht haben, um den Hilfesuchenden ihre neue Heimat näher zu bringen, Sitten und Bräuche zu erklären oder einfach nur dazu sein und an der Seite der Neubürger zu stehen. Danke für die großen Hilfen, aber auch für die kleinen Aufmerksamkeiten, die ebenso wichtig sind. Viele Schicksale und Wege führten die Neubürger nach Diez. Jetzt ist die Zeit gekommen, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen. Dafür stehe ich. Ich freue mich , dass ich neben Worten des Dankes Friedhelm Hahn vom Willkommenskreis und Eddy Linden, dem Vorsitzenden der den Benefiz-Radlern, einen finanziellen Zuschuss überreichen kann. Nach einer Reihe von administrativen Aufgaben steht der weitere Nachmittag im Zeichen eines Unternehmensbesuches. Gemeinsam mit dem Fachbereichsleiter Planen, Bauen und Wirtschaftsförderung bin ich Gast beim Sicherheitsunternehmen Hillebrand und Lotz, das erst seit kurzer Zeit seinen Sitz in der Diezer Robert-Bosch-Straße hat. Wir schauen uns die neuen Räumlichkeiten an und führen sehr interessante Gespräche mit der Geschäftsführung sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Freitag, 02. September 2016
Der Arbeitstag beginnt ganz früh am Morgen auf dem kommunalen Bauhof: Ich gratuliere einem Mitarbeiter des Bauhofs sehr herzlich zu seinem 50. Geburtstag und überreiche ein kleines Präsent. Danach geht es in die Verwaltung. Auf meiner Agenda steht ein Gespräch in mit der Leiterin des Personalbüros und dem Büroleiter. Nach einer guten Stunde steht ein nächster Termin an. Dr. Patrick Hoffmann hat sich mit seinem Büroleiter zu einem Antrittsbesuch angekündigt und stellt sich als Nachfolger des Notars Ernst-Dieter Irle vor. Den verbleibenden Vormittag erledige ich die für einen Verwaltungschef typischen Arbeiten: Telefonate, interne Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Akten, Akten und Akten. Am frühen Nachmittag fahre ich ins Kreishaus nach Bad Ems, um mich dort zunächst mit einem Ortsbürgermeister zu einem Informationsaustausch zu treffen und anschließend mit dem Landrat und dem Kämmerer des Kreises über den Nachtragshaushalt des Rhein-Lahn-Kreises zu sprechen. Am späten Nachmittag geht es zurück nach Diez. Dort erledige ich noch einige administrative Aufgaben, bevor ich am Abend nach zum Mentoring-Programm nach Miehlen fahre. Gegen 22 Uhr bin ich wieder zurück in Diez und lasse den Freitag bei einem Glas Wein ausklingen.

Samstag, 03. September 2016
Auch heute heißt es: Früh aufstehen. Zwei Veranstaltungen prägen meinen heutigen Tag –die deutschen U12-Jugendmeisterschaften im Faustball und das 125jährige Jubiläum des DRK-Ortsvereins Diez und Umgebung. Zunächst bin ich auf der Zentralen Sportanlage in Diez. Dort messen sich am Wochenende 41 Mannschaften aus ganz Deutschland im sportlichen Wettkampf. Ich freue mich sehr, dass diese Deutsche Meisterschaft in unserer Verbandsgemeinde ausgetragen und vom TV Jahn 1886 Dörnberg ausgerichtet wird. Und es ist mir eine große Ehre, dass ich Schirmherr sein darf und damit meine Wertschätzung für den Verein und seine Mitglieder zum Ausdruck bringen zu können. Ich spreche ein Grußwort und danke dem vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die engagierte Vorbereitung, die sicherlich zum Gelingen der Meisterschaft beitragen wird. Die Voraussetzungen für eine interessante Meisterschaft sind geschaffen und ich bin sicher, dass die Freunde des Faustballs auf ihre Kosten kommen werden. Und so wünsche ich den teilnehmenden Mannschaften mit ihren Trainern und Betreuern den erhofften erfolg und allen Gästen einen angenehmen Aufenthalt in unserer Region. Bei aller Gastfreundschaft erlaube ich mir, der Mannschaft aus Dörnberg ganz besonders die Daumen zu drücken. Von der Zentralen Sportanlage geht es danach zum Diezer Marktplatz. Mit den Menschen der Region feiern wir dort heute den 125. Geburtstag unseres DRK-Ortsverein Diez und Umgebung. Das Rote Kreuz steht mit seinen Werten Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit und Freiwilligkeit für ein Zusammenleben in Frieden und Menschenwürde. Und wir leisten als Hilfs- und Rettungsdienst einen wichtigen Beitrag. Und damit das so bleibt feiern wir auf dem Marktplatz nicht nur unseren Geburtstag, sondern wollen mit der Darstellung des fachlichen Hintergrundes auch für das Deutsche Rote Kreuz und unseren Ortsverein werben. Und so freue ich mich als Vorsitzender des Ortsvereins über die Resonanz bei den Menschen und die offiziellen Glückwünsche des Landrates des Rhein-Lahn-Kreises, der Landtagsabgeordneten, des Stadtbürgermeisters und einer Reihe von Ortsbürgermeistern, des DRK-Kreisverbandes Rhein-Lahn und aller befreundeten DRK-Ortsvereine. Ein herzliches Dankeschön für die tolle Unterstützung gilt der Diezer Feuerwehr, der DLRG Diez und der Stadt Diez. Und so ergibt sich heute eine Vielzahl von guten und interessanten Begegnungen.

Sonntag, 04. September 2016
Am frühen Morgen wende ich mich für rund zwei Stunden dem auch heute unvermeidlichem Aktenstudium und meiner digitalen Post zu. Im Anschluss fahren meine Frau und ich gemeinsam mit unserem Labrador Quinn nach Geilnau. Der SPD-Ortsverein Geilnau hat zu seinem traditionellen Spießbratenesssen eingeladen und gerne bin ich auch in diesem Jahr wieder dabei. Hier bin ich gerne. Hier hatte ich über viele Jahre eine sportliche Heimat. Und hier habe ich in meiner aktiven Zeit als Tischtennisspieler habe ich nicht nur überregionale sportliche Erfolge feiern können, sondern auch viele Freunde gefunden. Nach gut zwei Stunden machen wir uns auf den Weg zur Zentralen Sportanlage nach Diez. Wir kommen pünktlich zum Beginn der Platzierungsspiele an und sehen tollen Sport. Im Anschluss folgen die Finalbegegnungen, in denen sich bei den Mädchen der TSV Essel und bei den Jungen MTV Wangersen durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch zum Titel des Deutschen Meisters! Spannende Spiele, eine stimmungsvolle Atmosphäre und eine gute Organisation – das Wochenende war eine tolle Werbung für einen faszinierenden Sport. Auch die Region rund um Diez und die Zentrale Sportanlage der Verbandsgemeinde haben sich den Gästen zwei Tage als idealer Veranstaltungsort präsentiert. Ein ganz besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vom ausrichtenden TV Jahn 1886 Dörnberg und seinem Vorsitzenden Heiko Hofmann. Am frühen Abend besuchen meine Frau und ich dann das Diezer SOTheater im Alten Fruchtspeicher und schauen uns die diesjährigen Produktion “Der (trojanische) Krieg findet nicht statt?“ an. Das Stück des französischen Dramatikers und Diplomaten Jean Giraudoux bezieht auf geistreiche, ironische und fantasievolle Art Stellung gegen Krieg. Eine tolle Inszenierung im wundervollen Ambiente des Alten Fruchtspeichers. Bei einem Glas Wein lassen wir den Abend ausklingen.

 
 

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