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04. Juli bis 10. Juli 2022

Montag, 04. Juli 2022
Was für ein Arbeitstag zum Start in die neue Woche. Als ich mich am frühen Morgen daheim an meinen Schreibtisch setze, sieht mein Kalender nur wenige feste Termine vor. Dennoch habe ich heute ein volles Programm. Plötzlich ist nahezu jede Minute verplant. Ein Telefonat folgt dem nächsten, eine Videokonferenz schließt sich der vorherigen an: eine breite Palette in unserer Verwaltung angesiedelter Aufgaben und Projekte stehen dabei im Fokus. Zudem nehme ich an einem Netzwerktreffen zur Wohnraumsicherung und Wohnungsnotfallhilfe mit der Fachberatungsstelle des Diakonischen Werkes und einem gemeinsamen Gespräch mit den Bürgermeisterkollegen der Verbandsgemeinden Bad Ems-Nassau und Montabaur beim neuen Dienststellenleiter des Landesbetriebs Mobilität teil. Am frühen Abend unterbreche ich meine Arbeit, um noch ein paar Sonnenstrahlen genießen zu können. Mit neuer Energie geht es danach noch einmal an den Schreibtisch und ich erledige meine administrativen Aufgaben und bearbeite großen Stapel Tagesakten. Nachdem ich kurz vor halb neun am Abend die letzte digitale Rechnung angewiesen habe, schalte ich das iPad aus und mache Feierabend.

Dienstag, 05. Juli 2022
Dienstag. Meinen Arbeitstag beginne ich wie all die Tage, Wochen und Monate zuvor am frühen Morgen daheim in meinem Arbeitszimmer im Bahnhofsweg. Nach knapp zwei Stunden geht es dann um 8 Uhr in der Verwaltung weiter. Allerdings verläuft auch und besonders der Vormittag untypisch, denn einige der im Kalender eingetragenen Jours fixes und Team-Meetings fixes können heute nicht stattfinden, weil die Mitarbeitenden erkrankt sind. Die freigewordenen Zeitfenster sind aber schnell mit neuen Terminen belegt. Hausinterne Besprechungen, Rücksprachen mit Mitarbeitenden zu einer Vielzahl unterschiedlicher Themen und Aufgaben, eine Videokonferenz sowie Telefonate en masse stehen auf der abgeänderten Agenda meines Vormittags. Unvorhersehbare Herausforderungen machen es erforderlich, auch den Nachmittag des heutigen Arbeitstages umzustrukturieren. Und so muss ich einen Workshop in Bad Ems absagen um eine unerlässliche Gesprächsrunde kurzfristig zu ermöglichen. Gegen 17 Uhr sind alle Gespräche geführt und gute Entscheidungen getroffen. Und ich kann mich dem Aktenstudium widmen und die analoge sowie digitale Korrespondenz erledigen, bevor ich mit Aufgaben meiner nicht wirklich kleiner werdenden To-Do-Liste beschäftige. #Mone #Zuversicht 

Mittwoch, 06. Juli 2022
Im Mittelpunkt meines kurz vor halb sechs daheim am Schreibtisch mit administrativen Aufgaben beginnenden Arbeitstages stehen neben den für mittwochs typischen Jours fixes, Team-Meetings, Abstimmungsgesprächen und Rücksprachen auch und besonders eine Feierstunde, in der ich zwei jungen Mitarbeitenden, die gestern ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, zur bestandenen Prüfung gratuliere und ihnen einen neuen Arbeitsvertrag überreiche, sowie die Sitzung des Werkausschusses der Verbandsgemeinde mit einer Reihe von wichtigen Auftragsvergaben. Nach der Sitzung führe ich noch ein Gespräch mit einem Ratsmitglied, bevor ich mich für eine knappe Stunde mit einem Freund treffe. Und danach setze ich mich daheim noch einmal für gut eine Stunden an den Schreibtisch, um die Aktenarbeit zu erledigen.

Donnerstag, 07. Juli 2022
Heute ist schon wieder Donnerstag. Ein langer und in den Themen und Aufgaben abwechslungsreicher Arbeitstag erwartet mich auch heute wieder. Zunächst arbeite ich gute zwei Stunden im Homeoffice, erledige vorwiegend administrative Aufgaben und bereite mich auf die Termine des Tages vor. In der Louise-Seher-Straße geht es dann um 8 Uhr mit einem Gesprächstermin losgeht. bis zum späten Nachmittag folgen weitere Besprechungen, Team-Meetings, Telefonate und eine Information der Mitarbeitenden zum Bike-Leasing. Im Limburger St. Vincenz-Krankenhaus geht es dann mit einem Kick-off für unsere regionale Projektidee „Gesund bleiben – Gesund werden“ weiter. Im Anschluss nutze die Gelegenheit, für ein Gespräch mit dem Krankenhausgeschäftsführer, bevor ich mich auf den Weg nach Hahnstätten mache. In Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung findet im Kontext der Kindergartenerweiterung Flacht/Holzheim eine Besprechung statt, in der wir Gemeinde- und Verbandsgemeindeübergreifend das weitere Vorgehen abstimmen. Gemeinsam mit dem Kollegen Harald Gemmer tausche ich mich nach dem Ende der Besprechungsrunde noch gut eine Stunde zu einer Vielzahl aktueller Themen aus und so endet mein Arbeitstag erst kurz vor 21 Uhr.

Freitag, 08. Juli 2022
Freitag. Auch heute erwartet mich ein sehr intensiver Arbeitstag, der vom frühen Morgen bis in den späten Abend hinein keinen großen Raum für Pausen lässt. Es steht wieder eine Vielzahl unterschiedlicher Themen und Aufgaben an, die ich in internen Gesprächen und Telefonaten erörtere. Zwar muss der für heute Vormittag geplante Besprechungstermin zur Online-Terminvergabe wegen der Erkrankung unserer Digitalisierungsbeauftragten abgesagt werden, das freigewordene ist aber recht schnell wieder sinnvoll genutzt. Darüber hinaus habe ich die für einen Freitag typischen Aufgaben eines Verwaltungschefs zu erledigen und jede Menge Akten zu studieren, bevor ich mich von meiner engsten Mitarbeiterin und Büromanagerin verabschiede und die Verwaltung mit zahlreichen Akten und Vorgängen unter dem Arm verlasse. Gerne hätte ich mir den Nachmittag und Abend frei von Terminen halten wollen, denn meine Frau hat Geburtstag. Das ist – mea culpa – leider nicht möglich. Zwischen der gemeinsamen Bürgermeister-Dienstversammlung des Rhein-Lahn-Kreises und Mitgliederversammlung der GStB-Kreisgruppe Rhein-Lahn, die heute in Strüth stattfindet, und dem sich anschließenden Abendtermin in Geilnau haben wir uns aber in Holzheim zu einem gemeinsamen Geburtstagsessen verabredet. Herzlichen Glückwunsch und alles Liebe und Gute, Tanja! Und: Sorry, dass ich erst um 23 Uhr daheim bin.

Samstag, 09. Juli 2022
Das unerlässliche Aktenstudium und das Erledigen der Korrespondenz bilden einen Schwerpunkt des heutigen Samstags. Diese Aufgaben erledige ich am frühen Samstagmorgen daheim in meinem Arbeitszimmer. Gute zweieinhalb Stunden später mache ich mich auf den Weg in die Altendiezer Lahnblickhalle, um an der Jahreshauptversammlung des VfL Altendiez teilzunehmen, zu der mich der Vorstand eingeladen hat. Nach etwa eineinhalb Stunden muss ich mich verabschieden, um einen nächsten Termin wahrzunehmen. Ich treffe mich mit Vertreterinnen und Vertretern eines Vereins zu einem Informations- und Gedankenaustausch und bedanke mich für das gerade in diesen Zeiten, in denen es eine Vielzahl weniger gute Nachrichten gibt, für das wichtige ehrenamtliche Engagement des Vorstandes. Auf dem Weg nach Hause reflektiere ich die heutigen Termine und Begegnungen und bin darüber erschrocken, wie die eine oder der andere in Gesprächen offenbar ohne groß nachzudenken redet. Dabei hinterlässt alles, was wir sagen, bei unserem Gegenüber einen bleibenden Eindruck – egal, ob es mit Spaß gemeint war, ironisch gesprochen wurde, oder einfach so dahin gesagt wurde.

Sonntag, 10. Juli 2022
Sonntag. Bei allem was ich heute mache – beruflich und privat – fällt es mir schwer, mich zu konzentrieren. Meine Gedanken kreisen wieder und wieder um einen kranken lieben Menschen und eine bevorstehende Operation. Die Ströme an Gedanken sind – trotz aller Professionalität – belastend. Und mir wird wieder einmal bewusst, wie schwer es ist, die Krise, eines mir besonders nahestehenden Menschen auszuhalten.

 

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