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13. September bis 19. September 2021

Montag, 13. September 2021
Montag. Am frühen Vormittag findet im Kreishaus in Bad Ems die 25. Sitzung des Kreisausschusses in der laufenden Legislaturperiode und die Beratung zu einem bunten Strauß an Themen statt. Bevor ich nach Bad Ems aufbreche, erledige ich daheim in meinem Arbeitszimmer bei einer Tasse Kaffee administrative Aufgaben und schaue mir noch einmal die Sitzungsunterlagen an. Im Mittelpunkt der Sitzung stehen der Katastrophenschutz im Rhein-Lahn-Kreis, das Kreisstraßenbauprogramm, das Konzept der Luftreinigung in den Kreis-Schulen, die Jahresrechnung 2020 und der (Nachtrags)Haushalt des Rhein-Lahn-Kreises für das Haushaltsjahr 2021. Wieder zurück in Diez bestimmen nach einem Vor-Ort-Termin interne Besprechungen, Rücksprachen und die wöchentlichen Videokonferenz mit dem Landrat und den Bürgermeisterkollegen der Verbandsgemeinden sowie der Stadt Lahnstein meinen Tag bis in den späten Nachmittag hinein. Und natürlich habe ich auch heute wieder eine Vielzahl Akten und Vermerke zu lesen und zu bearbeiten, die Korrespondenz in den Unterschriftenmappen zu bearbeiten und die zahlreichen Nachrichten im E-Mail-Postfach zu beantworten. Und am frühen Abend fahre ich nach Holzappel und genieße das schöne Spätsommerwetter bei und mit meinen Eltern im Garten.

Dienstag, 14. September 2021
Bevor es am heutigen Dienstag mit um 8 Uhr mit dem ersten Gesprächstermin in der Verwaltung losgeht, befasse ich mich am frühen Morgen daheim an meinem Schreibtisch zunächst mit administrativen Aufgaben und bearbeite digitale Akten. Ohne Pausen geht es danach bis weit in den Nachmittag hinein mit Abstimmungsgesprächen und Informationsaustauschen, Rücksprachen und den für dienstags typischen Team-Meetings und Jours fixes zu einem bunten Strauß an Themen weiter. Im Anschluss folgt die Vorstellung des Entwurfs einer Rechtsexpertise für die in der Interessengemeinschaft Greensill-geschädigter Kommunen zusammengeschlossenen Partner, die wie immer im virtuellen Raum stattfindet. Bevor ich mich mit den Tagesakten und der Korrespondenz beschäftige arbeite ich die von meiner Büromanagerin erstellte Liste mit erbetenen Rückrufen ab. Danach bin ich für gut eine Stunde privat unterwegs, bevor ich mich am Abend noch einmal daheim an den Schreibtisch setzen muss, um administrative Aufgaben zu erledigen und zwei morgen Vormittag stattfindende Besprechungen vorzubereiten.

Mittwoch, 15. September 2021
Mittwoch. Alle heute auf der Agenda stehenden Jours fixes und Team-Meetings dauern deutlich länger, als im Kalender vorgesehen, und so bleibt bis weit in den Nachmittag hinein kein Raum für Pausen. Erst nach der letzten Besprechung nehme ich mir zehn Minuten zum Durchschnaufen. Und dann geht es auch schon mit internen Rücksprachen und einem Interview mit dem Südwestrundfunk weiter. Im Anschluss arbeite ich die heute erneut sehr lange Rückrufliste ab, bevor ich am späten Nachmittag die Ruhe in der inzwischen „verwaisten“ Verwaltung nutze, um die Tagesakten zu bearbeiten sowie die in zahlreichen Unterschriftenmappen auf meinem Schreibtisch Schreiben und Baugenehmigungen zu unterzeichnen. Danach geht es kurz nach Hause, bevor ich um 19 Uhr in der Aartalhalle Flacht den letzten Termin für heute wahrnehme.

Donnerstag, 16. September 2021
Donnerstag. Sitzungstag. Am frühen Abend tagt der Verbandsgemeinderat. Bis zum Beginn der Sitzung liegt ein ebenso langer wie abwechslungsreicher Arbeitstag vor mir –Bewerbungsinterviews, der formale Abschluss von Entscheidungsfindungsprozessen, ein intensives Arbeitsgespräch mit dem Büroleiter unserer Verwaltung, ein Projektgespräch mit dem für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Mitarbeiter, eine Fülle interner Besprechungen, die unvermeidliche Aktenarbeit, eine Stippvisite bei den Mitarbeiterinnen unseres Briefwahlbüros in der Wilhelmstraße (…). Eine gute Stunde vor dem Beginn der Ratssitzung gehe ich noch einmal die Sitzungsunterlagen zu den heute 21 Tagesordnungspunkten durch. Die Wiederberufung und die Neubenennung von Schiedsmännern, die Annahme einer Spende, die Veröffentlichung der Nebentätigkeiten des Bürgermeisters und der Beigeordneten, die Unterrichtung des Rates über Verträge der Verbandsgemeinde mit Rats- und Ausschussmitgliedern sowie Bediensteten, der Beschluss des Medienentwicklungsplan für unsere vier Grundschulen, die Feststellung der geprüften Jahresabschlüsse der Betriebszweige unseres Eigenbetriebs, die Unterrichtung des Verbandsgemeinderates über die Prüfungsmitteilungen des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz und die Beratung und Beschlussfassung über die zweite Nachtragshaushaltssatzung und den Nachtragshaushaltsplan 2021 stehen auf unserer Agenda. Ich freue mich sehr darüber, dass wir die erforderlichen Beschlüsse nach einem konstruktiven Austausch im Verbandsgemeinderat nahezu alle einstimmig getroffen haben.

Freitag, 17. September 2021
Freitag. Nach der gestrigen Sitzung des Verbandsgemeinderates und den im Gremium gefassten Beschlüssen stehen heute auch und besonders administrative Aufgaben an. Darüber hinaus sind zahlreiche Rücksprachen, eine Vielzahl an Telefonaten und ein Pressegespräch mit dem Südwestrundfunk zu führen. Eine Mappe mit Akten und Vorgängen unter dem Arm verlasse ich am Nachmittag die Verwaltung, um am Richtfest des Projekts „Wohnen am Hain“. Nach dem Richtspruch ergeben sich eine Vielzahl interessanter Begegnungen und Gespräche. Nach rund eineinhalb Stunden mache ich mich auf den Weg nach Hause und setzte mich hier noch zwei Stunden an den Schreibtisch in meinem Arbeitszimmer. Wegen einer Reihe von Terminen, die ich am Wochenende als Bürgermeister und Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe unserer LEADER-Region wahrzunehmen werde, wird nämlich für das Bearbeiten der mit nach Hause genommenen Akten und Vorgänge nicht viel Zeit bleiben.

Samstag, 18. September 2021
An diesem Wochenende findet in Rheinland-Pfalz wieder der Tag des Tischlerhandwerks statt. bereits zum sechsten Mal öffnen Tischler- und Schreinerbetriebe ihre Werkstätten und gewähren interessierten Besucherinnen und Besuchern aus Gesellschaft, Politik und Medien einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten des Tischlerhandwerks. In unserer Region öffnet heute das seit 1624 bestehende Familienunternehmen Schwarz Fensterbau seine Pforten und so führt mein Weg mich auf Einladung des Landesinnungsverbandes in meine Heimatgemeinde Holzappel. Bei einer Führung durch den Betrieb gewinne ich interessante und informative Einblicke in die Unternehmensphilosophie und die Produktionsprozesse. Und natürlich ergeben sich in den gut zwei Stunden viele interessante Begegnungen und gute Gespräche mit alten Bekannten und Menschen, die ich heute kennenlerne. Bevor ich mich auf den Weg zu einer für den Nachmittag terminierten Projektbesprechung mit einer Investorengemeinschaft mache, schaue ich noch kurz bei meinen Eltern vorbei. Und für den Abend haben meine Frau und ich eine liebe Freundin zu einem Geburtstagsdinner eingeladen – ein schöner und entspannter Ausklang des Samstags.

Sonntag, 19. September 2021
Christoph Linscheid und Karl Friedrich Merz, die Ortsbürgermeister von Weinähr und Obernhof, haben zur Eröffnung des Premiumwanderwegs Lahn-Wein-Stieg eingeladen und viele Interessierte aus der Region und darüber hinaus sind gekommen, um dabei zu sein. Nach kurzen Worten zur Begrüßung geht es über zwei neu angelegte Stiege in Richtung des Weinährer Gipfelkreuzes. Ich freue mich und bin stolz, dass die Lokale Aktionsgruppe Lahn-Taunus mit dem Regionalmanagement und mir als Vorsitzenden einen großen Beitrag zur Realisierung des knapp elf Kilometer langen Wanderweges leisten konnten. Bereits die Idee, über einen Prädikatswanderweg die drei Weinbauflächen miteinander zu verbinden und den Besuchern während der Wanderung mittels Infotafeln „Geschichten rund um den Wein an der Lahn“ zu erzählen, begeisterte alle Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe und gab den Ausschlag für eine Premiumförderung von 75 Prozent. Und heute, am Tag der Eröffnung kann ich selbst erleben, wie richtig diese Entscheidung für das Projekt gewesen ist. ich bin mir sicher, dass der Lahn-Wein-Stieg weit über die Grenzen der Gemeinden Weinähr und Obernhof hinaus strahlen und ein Gewinn für unsere Region sein wird. Auf jeden Fall werde ich von dem neuen Wanderangebot auch in meiner Freizeit Gebrauch machen und den Lahn-Wein-Stieg mit Freunden erwandern.

 
 

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