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06. September bis 12. September 2021

Montag, 06. September 2021
Montag. Der erste Arbeitstag der neuen Woche beginnt wie all die Tage zuvor am frühen Morgen daheim an meinem Schreibtisch. Rund zwei Stunden später geht es mit Gesprächen, Meetings und Telefonaten zu einer breiten Palette in meinem Dezernat angesiedelter Aufgaben und Projekte in der Louise-Seher-Straße weiter. Nach der Präsenzsitzung des Arbeitssicherheitsausschusses findet in Dörnberg ein Informations- und Abstimmungsgespräch mit der Ortsgemeinde, der Verwaltung des Rhein-Lahn-Kreises und meinem Haus statt. Über Mittag erledige ich dann meine Korrespondenz, bearbeite die auf meinem Schreibtisch liegenden Tagesakten und bereite mich auf die um 14 Uhr beginnende Sitzung des Lenkungsausschusses zur Erarbeitung der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie für die nächste LEADER-Förderperiode vor. Die Agenda der als Videokonferenz stattfindenden Sitzung ist sehr umfangreich und beschäftigen wir uns weit über zwei Stunden mit den Ergebnissen der Expertengespräche, der Analyse von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, einem Entwurf des Leitbildes sowie den weiteren Schritten auf dem Weg zu unserer Entwicklungsstrategie. Ich freue mich darüber, dass wir die für heute gesteckten Ziele erreichen, und wende mich im Anschluss an die Videokonferenz noch einigen administrativen Aufgaben zu. Und schließlich schaue ich mir am Abend noch einmal die Unterlagen für die morgen stattfindenden Besprechungen mit den Ortsgemeinden an.

Dienstag, 07. September 2021
Was für ein Tag. Vom frühen Morgen bis in den Abend hinein folgt ein Gespräch dem nächsten: nach den Jours fixes und Team-Meetings beginnen die Gesprächstermine mit zehn Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern zu den Ergebnissen der landesplanerischen Stellungnahme, die von der Verbandsgemeinde als Trägerin der Flächennutzungsplanung im Zuge der Neuaufstellung beantragt worden war und die nunmehr vorliegt. Die Gespräche sind allesamt sehr konstruktiv und ermöglichen uns, zeitnah mit dem Erarbeiten der Vorlagen für unsere Gremien zu beginnen. Als ich am frühen Abend vom Besprechungszimmer in mein Büro wechsele, erwartet mich ein überbordender Schreibtisch mit einer Vielzahl an Unterlagen und ebenso vielen zeitnah zu bearbeitenden Themen und Inhalten. Bevor ich mit deren Bearbeitung beginne, nutze ich die Möglichkeit, erstmals an diesem Tag einige persönliche Worte mit meiner Büromanagerin zu wechseln. Am Ende dieses sehr langen Arbeitstages ohne Pausen fühle ich mich „platt“ und bin zugleich zufrieden, dass alles, was ich mir für heute vorgenommen hatte, auch erledigt und viele Entscheidungen getroffen werden konnten.

Mittwoch, 08. September 2021
Digitalisierung, Klimaschutz, Starkregenvorsorge(konzept), Sporthallennutzung, Ausbaubeiträge, Bundestagswahl – eine Vielzahl an Themen, die ich heute in kleinen und großen Gesprächsrunden erörtere. Darüber hinaus finden die für mittwochs typischen Team-Meetings, Jours fixes, Abstimmungsgespräche, Informationsaustausche und Rücksprachen statt. Mit meiner Büromanagerin setze ich mich zusammen, um mit ihr meine To-do-Liste und die vielen Termine für das Wochenende zu ergänzen und abzustimmen. Auch die heute wieder unvermeidliche Aktenarbeit und die umfangreiche Korrespondenz wollen erledigt werden. Und nicht zuletzt habe ich als Vorsitzender der DRK-Stiftung Diez und Umgebung zu einer Spendenübergabe eingeladen. Wir sehen uns in einer regionalen und sozialen Verantwortung, der wir seit der Gründung unserer Stiftung Jahr für Jahr gerne nachkommen. Menschen helfen und unterstützen – eine wahrlich schöne Aufgabe!

Donnerstag, 09. September 2021
Ende der zurückliegenden Woche sind an die rund 19.000 Wahlberechtigten in der Verbandsgemeinde Diez die Wahlbenachrichtigungen verschickt worden, und schon davor waren zahlreiche formlose Anträge auf Briefwahl bei der Verwaltung eingegangen. Weit über 6.000 Wahlscheine sind mittlerweile im Briefwahlbüro der Verbandsgemeinde erstellt und mitsamt Stimmzettel auf den Postweg gebracht oder zur Abholung vorbereitet worden. Das im Briefwahlbüro tätige Team der Verwaltung wird auch in den nächsten Tagen mit dem Bearbeiten der Anträge und Versenden der Briefwahlunterlagen enorm ausgelastet sein. Die Einrichtung eines Briefwahlbüros inmitten der Diezer Innenstadt hat sich allein unter den Pandemie-bedingt erforderlichen Kontakt- und Hygieneaspekten bereits bei der Landtagswahl 2021 sehr bewährt, aber es wird auch als enorm bürgerfreundlich wahrgenommen, dass wir in einem Ladenlokal mitten in der Stadt zu finden sind. Wir erhalten ausnahmslos positive Rückmeldungen hierzu. Bei der Landtagswahl im März 2021 hatten landesweit etwa 66 Prozent der Wählerinnen und Wähler im Wege der Briefwahl ihre Stimme abgegeben und damit etwa doppelt so viele wie bei der Landtagswahl 2017, auch in der Verbandsgemeinde Diez lag der Briefwähler-Anteil bei gut 65 %. Mit Blick auf das sich leider wieder verschärfende Pandemiegeschehen leistet die Briefwahl erneut einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz für alle Beteiligten. In den Wahllokalen wird am Wahlsonntag das gleichermaßen bewährte Hygienekonzept zum Tragen kommen und somit auch für Urnenwähler und die zahlreichen Wahlvorstände ein maximaler Schutz erreicht.

Freitag, 10. September 2021
Sporthallennutzung, Straßenausbaubeiträge, Stadtentwicklungsplanung, Bauwerksprüfung Baustellen, Brückensperrung, Solarkraftwerke – eine Vielzahl an Themen, die ich heute in kleinen und großen Gesprächsrunden zu erörtern habe. Schlag auf Schlag folgt ein Gespräch dem nächsten. Nur die Formate sind unterschiedlich: Videokonferenzen wechseln sich mit Telefonkonferenzen, mit Telefonaten und mit Präsenzbesprechungen ab. Bis in den Nachmittag hinein bleibt kein Raum für Pausen. Nachdem ich auch die für einen Freitag typischen Aufgaben eines Verwaltungschefs erledigt und die Tagesakten studiert und bearbeitet habe, fahre ich nach Katzernelnbogen. Die Initiative für Dialog, Integration und Kultur hat zur Aufzeichnung eines Kochduells mit dem Kollegen Harald Gemmer in den Einrich eingeladen. Mit diesem digitalen Format wird die Initiative sich an der Interkulturellen Woche 2021 beteiligen. Der heute von einem professionellen Technikteam aufgezeichnete Event kann zwischen dem 26. September und dem 03. Oktober gestreamt und das Gericht „Sheikh al-mahshi“ nachgekocht werden. Wir haben alle viel Spaß beim Kochen, bei den Gesprächen miteinander und beim gemeinsamen Verkosten des Gerichts. Vielen Dank für die tollen Stunden. Und wer wissen möchte, wie das Essen von der Jury bewertet wurde, schaut sich während der Interkulturellen Woche die Aufzeichnung im Netz an. Und vielleicht kochen Sie das Gericht auch zuhause nach. Als ich zurück in Diez bin, setze ich mich noch einmal für eine gute Stunde an den Schreibtisch, erledige meine digitale Korrespondenz und beende meinen Arbeitstag nach dem Verschicken einer letzten E-Mail kurz nach 20 Uhr.

Samstag, 11. September 2021
Bei sehr angenehmem Spätsommerwetter finden in der Verbandsgemeinde heute zahlreiche Veranstaltungen und Events statt, zu denen ich eingeladen bin. Und so ist der Samstag für mich ein Tag mit zahlreichen dienstlichen Terminen – als Bürgermeister und in gesellschaftlichen Funktionen. Drei davon möchte ich hervorheben dürfen: #ploggingdiez21 – eine Activity unseres Lions Club Diez Oranien, die bereits seit Beginn der Woche läuft. Unter dem Motto „Nicht mein Müll. Aber mein zuhause.“ sammeln die Lions vom Club Diez Oranien im Sinne des Natur- und Umweltschutz Müll ein und legen dabei viele, viele Kilometer zurück. Ich selbst kann leider nicht dabei sein, da ich zunächst in Diez einen eineinhalbstündigen Termin wahrzunehmen habe und über den Nachmittag zwei weitere, sehr schöne Termine wahrnehmen darf: Zunächst bin ich in Horhausen und darf gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft und dem Landrat das mit großem ehrenamtlichen Engagement sanierte und umgestaltete Kinderspielgelände offiziell freigeben. Ein toller Weg, den die Ortsgemeinde, die Eltern und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Interesse der Kinder dort gegangen sind. Dem gebührt nicht nur eine Gratulation, sondern auch Dank und Anerkennung. Anschließend bin ich als Bürgermeister und Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe unserer LEADER-Region Lahn-Taunus in Hambach zur offiziellen Einweihung des Mehrgenerationentreffs. Die Hambacher feiern heute die Gemeinschaft, das Gemeinsame – in ihrer Gemeinde. Hier ist ganz unbestreitbar ein wundervoller Treffpunkt entstanden. Und im Sinne von Platon, der schon um 400 vor Christus wusste, „Wo keine Gemeinschaft ist, da kann auch keine Freundschaft entstehen“, wünsche ich, dass die Hambacher ihren Treffpunkt schätzen lernen und über die Generationen hinweg rege nutzen – so oft es geht. Im Anschluss an die Einweihung des Mehrgenerationenplatzes treffe ich mich noch für eine knappe Stunde mit dem geschäftsführenden Vorstand eines Vereins, um einige Projekte für die kommenden Monate zu bereden, bevor ich gemeinsam mit meiner Frau zu Radio BEN und Thomas Schwieger in die Mühlbachhalle nach Dornholzhausen fahre. Es ist ein schöner Abend mit vielen interessanten Begegnungen und Gesprächen Abend. Müde und erschöpft bin ich kurz vor 23 Uhr wieder zurück in Diez.

Sonntag, 12. September 2021
Nach einem langen und arbeitsreichen Samstag geht es heute erst am Nachmittag mit Terminen weiter. Und so nutze ich nach einer guten Stunde am Schreibtisch den frühen Vormittag zu einem ausgedehnten Spaziergang mit Quinn und Tilly. Nach dem Mittagessen bin ich in gesellschaftlicher Funktion bei einer einstündigen Besprechung mit ehrenamtlichen Vereinsvertreterinnen und -vertretern und nehme im Anschluss als Bürgermeister an einer ökumenischen Andacht im Diezer Tunnel teil, zu der Pastoralreferentin Karin Stump, Pfarrerin Kerstin Lüderitz und Tunnelpatin Gisela Diebold haben. Den verbleibenden Sonntag verbringe ich gemeinsam mit meiner Frau ganz privat.
Seit heute gilt in unserem Bundesland die 26. Corona-Bekämpfungsverordnung und damit "2G+". wichtig zu wissen ist, dass es den Inzidenzwert als alleinigen Indikator nicht mehr gibt. Hinzu kommen nämlich die Faktoren Hospitalisierungsinzidenz und Intensivbettenauslastung. Darüber hinaus ist in Rheinland-Pfalz ein Lockdown als Schutzmechanismus bei stark steigenden Infektionszahlen nicht mehr vorgesehen. Stattdessen wird bei steigenden Inzidenzien (Leitindikatoren) die Anzahl von Ungeimpften mit Tests beschränkt. Wer also doppelt geimpft ist, von Corona genesen ist oder das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, gilt als immun und hat im täglichen Leben kaum noch Einschränkungen. Anders sieht es aus für diejenigen, die diese Kriterien nicht erfüllen – hier muss sich an den drei neu eingeführten Warnstufen, die sich wiederum aus der Entwicklung der Leitindikatoren ergeben, orientiert werden. Weitere Informationen zur neuen Corona-Bekämpfungsverordnung und einen Blick auf die wesentlichen Änderungen finden sich hier.

 
 

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