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25. Juli bis 31. Juli 2016

Montag, 25. Juli 2016
Der Anschlag in Ansbach am späten Sonntagabend lässt mich sehr nachdenklich in die neue Woche starten. Mit den Bluttaten in Würzburg, München und Ansbach ist die Gewalt uns in den vergangenen Tagen beunruhigend nahe gekommen. Und dennoch werde ich der Angst keinen Raum geben. Heute Morgen habe ich nach zwei Tagen, die ich nicht in der Verwaltung war, einiges an Büroroutine zu erledigen. Danach folgen die Jours fixes mit der Beigeordneten Claudia Schäfer und dem büroleitenden Beamten. Es folgen interne Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ein intensives und gutes Personalgespräch. Über Mittag erledige ich dann einen Großteil meiner analogen Post und beantworte die am Vormittag eingegangenen E-Mails, bevor ich mit der Rhein-Lahnzeitung ein Pressegespräch zur Aartalbahn führe. Der weitere Nachmittag steht im Zeichen der Bewerbungsgespräche für die ausgeschriebene Stelle einer Fachkraft für Wasserversorgungstechnik. Nach der Auswahlentscheidung will ich mich dem Schreiben des Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz widmen, in dem ich gebeten bin, erneut im Zusammenhang einer nachbarschaftlichen Problemstellung zu vermitteln. Bevor ich allerdings richtig ins Thema einsteigen kann, erfordert eine dringende bauordnungsrechtliche Angelegenheit eine Reihe von Telefonaten und Gesprächen. Und so kommen Frau Ferdinand und ich erst am frühen Abend, als die allermeisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits im Feierabend sind, dazu, uns zusammenzusetzen und gemeinsam die To-do-Liste und die Termine der kommenden Tage abzustimmen.

Dienstag, 26. Juli 2016
Heute habe ich einen Tag frei. Fast, denn wegen der bauordnungsrechtlichen Angelegenheit muss ich für eine gute Stunde zu einem Meeting in die Verwaltung.

Mittwoch, 27. Juli 2016
Der Arbeitstag beginnt für einen Mittwoch typisch mit den Jours fixes: Nach dem Meeting mit dem Team des Regionalmanagements der Lokalen Aktionsgemeinschaft Lahn-Taunus findet das Wochengespräch mit der Wirtschaftsförderin statt. Danach geht es nach Schloss Oranienstein, wo heute der Erste Kriminalhauptkommissar Karl Hofstätter im Beisein seiner Familie, vieler Kolleginnen und Kollegen sowie Wegbegleitern feierlich in den Ruhestand verabschiedet wird. Rund zehn Jahre leitete Karl Hofstätter die Polizeiinspektion Diez. Lieber Herr Hofstätter, vielen Dank für das immer gute Miteinander und alles Gute für die jetzt beginnende Zeit des Ruhestandes. Zurück in der Verwaltung folgt das Wochengespräch mit dem für die Öffentlichkeitsarbeit in meinem Hause zuständigen Mitarbeiter. Nach der Mittagszeit schließen sich das regelmäßig stattfindende Arbeitsgespräch mit dem Diezer Stadtbürgermeister Frank Dobra und seinem ersten Beigeordneten Edgar Groß, ein Gespräch mit dem kommissarischen Geschäftsführer der Bildungspark GmbH sowie interne Rücksprachen, Telefonate, Aktenstudium und Korrespondenz an. Den Abend habe ich mir für ein privates Treffen frei gehalten.

Donnerstag, 28. Juli 2016
Am Vormittag erörtern wir die heutige Konzeption der Überwachung des ruhenden und des fließenden Verkehrs in der Verbandsgemeinde Diez sowie die Möglichkeiten und Erfordernisse der konzeptionellen Weiterentwicklung. Im Anschluss steht eine Reihe interner Rücksprachen auf der Agenda, bevor ich mich auf den Weg nach Laurenburg mache, um gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten Karl-Werner Jüngst einem Diezer Ehepaar zur Diamantenen Hochzeit zu gratulieren. Herzlichen Glückwunsch und mögen Ihnen noch viele gemeinsame Jahre bei guter Gesundheit beschieden sein! In der Mittagszeit nutze ich das sonnige Sommerwetter, um bei einem Spaziergang mit unserem Labrador Quinn im Hain ein wenig Ruhe zu genießen. Am Nachmittag besuche ich die Kinder, die Betreuerinnen und Betreuer und die Organisatoren der sechsten von der Verbandsgemeinde durchgeführten Sommerferien-Freizeit. Der Besuch gibt mir die Gelegenheit, allen Helferinnen und Helfern sowie den unterstützenden Vereinen und Institutionen ein ganz herzliches Dankeschön auszusprechen. Denn das zweiwöchige Ferienprogramm bedeutet nicht nur Sport, Spaß und Spiel, Wissenswertes und Kunst für die Grundschülerinnen und Grundschüler. Vor allem für die Kinder von berufstätigen Eltern und Alleinerziehenden, die nicht auf eine Oma oder einen Opa für die Betreuung ihrer Sprösslinge zurückgreifen können, bedeutet das Angebot eine deutlich höhere Lebensqualität. Und dass es den Kindern in der ersten Woche gefallen hat und auch in der zweiten Woche gefällt, wird daran deutlich, dass für Kinder, die vorab lediglich für die erste Ferienwoche angemeldet waren, Nachmeldungen für die zweite Woche gab – und das auf Wunsch der Kinder. Kann es ein schöneres Kompliment für die Betreuerinnen und Betreuer, die Organisatoren und das vielfältige und abwechslungsreiche Programm geben? Am frühen Abend schließlich bin ich gemeinsam mit Landrat Frank Puchtler in der Sitzung des Stadtrates der Stadt Diez. Dort wird die von uns beiden und unseren Verwaltungen positiv begleitete Konzeptstudie für den Alte Kaserne an der Lahnbrücke vorgestellt. Und mit der Drogeriemarktkette Rossmann ist bereits ein Ankernutzer für den Standort gefunden. Auch und besonders mit Blick darauf, dass Stadt, Verbandsgemeinde und Land seit vielen Jahren gemeinsam an der Revitalisierung der Grafenstadt arbeiten, ist die Konzeption für die Alte Kaserne ein wichtiger Meilenstein. Die innerstädtische Umgehung und die Neugestaltung der Straßen und Plätze in der Diezer Innenstadt sind vollbracht, der Tunnel wieder im vordringlichen Bedarf des Referentenentwurfs für den Bundesverkehrswegeplan – insofern ist eine wirtschaftliche Nutzung auch der Alten Kaserne eine logische Konsequenz. Und ich bin fest davon überzeugt, dass sie eine Sogwirkung für die Innenstadt haben wird. Der Diezer Stadtrat stellt sich einstimmig hinter das Vorhaben und so gehe ich zufrieden nach Hause.

Freitag, 29. Juli 2016
Schon vor sieben Uhr bin ich heute Morgen im Büro und erledige administrative Aufgaben, bevor die Kollegin Claudia Schäfer und ich gemeinsam mit Mitarbeitern der Fachbereichen Finanzen und Bauen eine anvisierte Infrastrukturmaßnahme erörtern und gemeinsam das weitere Vorgehen abstimmen. Es folgt eine Reihe interner Rücksprachen. Der weitere Vormittag steht dann im Zeichen unserer Telekommunikationsinfrastruktur mit der verbindlichen Abstimmung des Soll-Konzeptes für die künftige Anlage. Neben einer Anpassung an den technischen Fortschritt und dem Bestreben, Einsparungen zu erzielen, ist die mir die Sicherheit des Systems ein wesentlicher Aspekt. Nachdem ich die wie jeden Freitag sehr umfangreiche Korrespondenz erledigt habe, mache ich mich auf den Weg nach Hause, denn mein Kalender sieht für den Nachmittag keine Termine vor. Am frühen Abend bin ich auf der Zentralen Sportanlage in Diez. Dort beginnt das dreitägige Fußballturnier um den Titel eines Verbandsgemeindemeisters. Ich darf Schirmherr sein und freue mich, dass das Turnier aus einem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf geweckt werden konnte. Für den Anstoß von Stephan Detrois und seinem SC Birlenbach bedanke ich mich sehr herzlich. Und natürlich wünsche ich mir, dass das Turnier auf der Zentralen Sportanlage auch wegen seiner Strahlkraft wieder ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Verbandsgemeinde wird.

Samstag, 30. Juli 2016
Es sind Ferien und da stehen an den Wochenenden deutlich weniger dienstliche Verpflichtungen an. Heute ist so ein Tag und es ist schön und tut gut, einen Tag ohne öffentliche Termine selbst gestaltet zu können. Erst am Abend setze ich mich ins Arbeitszimmer und wende mich gut zwei Stunden den am Freitag mit nach Hause genommenen Akten und meiner digitalen Post zu. Und dabei kann ich kaum glauben, wie viele Nachrichten auch an den Wochenenden in meinem E-Mail-Postfach eingehen.

Sonntag, 31. Juli 2016
Während heute Vormittag keine öffentlichen Verpflichtungen anstehen und ich das schöne Wetter bei einem langen Spaziergang mit unserem Labrador verbringen kann, bin ich vom Nachmittag bis in die Abendstunden auf der Zentralen Sportanlage in Diez. Als Schirmherr des erstmals seit vielen Jahren wieder ausgetragenen Fußballturniers um den Titel des Verbandsgemeindemeisters schaue ich mir die Platzierungsspiele an und darf anschließend den Siegerpokal an den VfL Altendiez überreichen. Herzlichen Glückwunsch. Ein herzliches Dankeschön an alle sechs Teams, die am Turnier teilgenommen haben. Ein Dankeschön auch an die Schiedsrichter des Turniers. Vielen Dank an den SC Birlenbach, der in diesem Jahr für die Organisation und die Ausrichtung verantwortlich zeichnete. Den vielen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen, ohne die das Turnier nicht so erfolgreich hätte durchgeführt werden können, danke ich ebenfalls sehr herzlich. Allen Zuschauern, die an den drei Turniertagen die Spiele verfolgt haben, gilt ebenso ein Dankeschön. Last but not least ein herzlicher Dank für das Angebot des TuS Gückingen, im kommenden Jahr die Organisation und Ausrichtung des Turniers um den Wanderpokal der Verbandsgemeinde Diez übernehmen zu wollen. 

 
 

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