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21. Juli 2014

92 % für Michael Schnatz

Mitte Juli wurde Michael Schnatz (1. hauptamtlicher Beigeordneter der Verbandsgemeinde Diez, SPD) mit 92 % in einer Vollversammlung zum Bürgermeisterkandidaten der SPD gewählt. In seiner Bewerbungsrede hob Schnatz hervor: „Die Möglichkeit, dort verantwortlich zu gestalten und im öffentlichen Interesse zu wirken, wo man zu Hause ist, wo man seine Heimat hat, gibt es im Leben nur selten. Und nicht im Traum habe ich daran gedacht, dass sich für mich einmal die Chance ergeben könnte, über eine Kandidatur für das Bürgermeisteramt auch nur nachzudenken.“

Am 21. Juni 2014 fand erstmalig in der Geschichte des SPD Gemeindeverbandes Diez die Nominierungsveranstaltung zur Wahl des Bürgermeisterkandidaten in einer Vollversammlung statt. Alle Genossinnen und Genossen der Verbandsgemeinde Diez hatten die Möglichkeit, ihr Votum für oder gegen den Kandidaten abzugeben. An der öffentlichen Sitzung im Hotel Wilhelm von Nassau in Diez konnten über 100 Gäste gezählt werden. Neben Familienangehörigen und engen Vertrauten von Schnatz konnten der neuen Diezer Stadtbürgermeister Frank Dobra sowie zahlreiche seiner Kollegen aus den Ortsgemeinden begrüßt werden. Von den rund 100 Gästen waren 75 Personen stimmberechtig, die mit 92 % (68 ja-Stimmen / drei nein-Stimmen und drei Enthaltungen) ein eindeutiges Votum für Schnatz abgaben.

Eröffnet wurde die Vollversammlung von Eric Mäncher (Vorsitzender des SPD Gemeindeverbandes Diez), der neben Landrat Frank Puchtler auch den Vorsitzenden der SPD Fraktion im Verbandsgemeinderat Günter Künzler, den Diezer SPD Ortsvereinsvorsitzenden Dieter Kämtner und den designierten Kreisvorsitzenden Mike Weiland willkommen heißen konnte. Frank Puchtler betonte in seinem Grußwort, dass Michael Schnatz in den rund 13 Jahren seiner Amtszeit als 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Diez und stellvertretender Vorsitzender der Kreistagsfraktion bewiesen habe, dass er verwalten und vor allem gestalten kann. Michael Schnatz habe sich mit seiner Fachkompetenz und seinem persönlichen Engagement nicht nur im Rhein-Lahn-Kreis, sondern auch in Mainz einen guten Namen erarbeitet, so Puchtler weiter. Weitere Unterstützung erfuhr Michael Schnatz in den Grußworten von Mike Weiland, Dieter Kämtner und Günter Künzler. Sie alle lobten das Engagement von Schnatz sowie die immer faire und kompetente Zusammenarbeit und betonten, dass Schnatz ein Kommunalpolitiker aus der Region für die Region sei. Günter Künzler, wies auf die besonderen Führungsqualitäten von Schnatz hin und bat die Versammlung um ein geschlossenes Votum, denn dies, so Künzler, sei ein Signal an alle Mitbürger, es am 23. November 2014 gleich zu tun.

In seiner Bewerbungsrede sagte Schnatz, dass es mit Blick auf den demographischen Wandel und die Globalisierung wesentliche Aufgabe sei, die Zukunft der Dörfer und Städte im ländlichen Raum nachhaltig zu gestalten. Es gehe um die Attraktivität und vor allem die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Region als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum. „Das bedeutet“, so Schnatz weiter, „dass wir uns immer wieder neu auf Themen und Herausforderungen einlassen müssen, auf eine Auseinandersetzung auch mit Fragen, die heute und vor allem Morgen unsere Gemeinden und die Menschen, die hier leben bewegen.“ Es reiche nicht aus, nur Moderator und Bindeglied zwischen Rat, Verwaltung und Bürgern sein zu wollen. Im Sinne des Sprichwortes ´Wohin die Reise geht, hängt nicht von der Windrichtung ab, sondern davon, wie man die Segel setzt´ wolle er Impulse geben, Akzente setzen und in entscheidenden Augenblicken Entwicklungen anstoßen, versprach Michael Schnatz. Eine gute Grundlage dafür sei das Regionalentwicklungskonzept der Verbandsgemeinden Diez und Montabaur.

Zu seinen Schwerpunkten zählt mit Blick auf die schrumpfende und alternde Gesellschaft der Erhalt der Grundversorgung in der Region und das Erarbeiten von attraktiven ergänzenden Mobilitätsangeboten. Dazu gehöre auch eine gute Breitbandversorgung, damit flächendeckend ´schnelles und leistungsfähiges´ Internet verfügbar ist. Die ärztliche Versorgung sowie ein gutes ein und wohnortnahes erreichbares Bildungs- und Dienstleistungsangebot sind weitere wichtige Aspekte. Zudem sprach Schnatz vielversprechende Entwicklungspotenziale im Bereich des Tourismus an und hofft auf die baldige durchgehende Befahrbarkeit des Lahntalradweges. „Ein Neustart ist erfolgt. Nun hoffe ich, dass alle Beteiligten sich von gegenseitigem Misstrauen und Ideologien verabschieden und einer ergebnisorientierten Lösung Platz machen“. Im Bereich der Wirtschaftsförderung gelte es, Netzwerke aufzubauen, um die Wechselbeziehungen zwischen der kommunalen Wirtschaftsförderung und den Unternehmen zu optimieren. In diesem Kontext sprach Schnatz von wichtigen Impulsen für das Miteinander am Wirtschaftsstandort, Beiträge für eine nachhaltige und erfolgreiche einer notwendigen Bindung an die Region.

Die nachhaltige Seniorenarbeit sieht Schnatz in der Verbandsgemeinde Diez als eine wichtige Zukunftsaufgabe und freut sich, dass man mit der Teilnahme an zwei bundesweiten Modellprojekten auf einem guten Weg sei. Darüber hinaus halte er die Bildung eines Seniorenbeirates für eine sinnvolle Idee.

Schnatz will den von Franz Klöckner eingeschlagenen Weg vom Rathaus zu einer modernen und bürgerfreundlichen Dienstleistungsverwaltung konsequent fortzusetzen. Denn eine kommunale Verwaltung könne den Anforderungen der Zukunft nur dann gerecht werden, wenn sie mit Blick auf eine effiziente Aufgabenwahrnehmung weiterentwickelt werde, der Dienstleistungsgedanke im Vordergrund stehe und alle mehr Verantwortung für die zu erledigenden Aufgaben übernehmen. Und er sei zuversichtlich, dass dies auch gelinge, denn er kenne das Team, lobte Schnatz die guten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Vor dem Hintergrund der Demographie und der häufig nicht mehr wohnortsnahen Arbeitsplätze der Feuerwehrkameradinnen und -kameraden werde ein kluges Organisationskonzept erforderlich, das die erforderliche Tageseinsatzbereitschaft der Einheiten sicher stellt und zugleich den Bestand der Wehren nicht gefährdet, betont Schnatz.

Final sprach Schnatz die Finanzen der Verbandsgemeinde an und betonte, dass man mit der eigenen Haushaltssituation zufrieden sein könne. Der Schuldenstand werde sich im Laufe des Jahres auf rund 1,5 Millionen Euro reduzieren und mit einer Umlage von 32,5 Prozent liege man nicht nur im Rhein-Lahn-Kreis, sondern auch landesweit bei den Verbandsgemeinden mit den niedrigen Umlagen. Und davon profitieren auch alle unsere Gemeinden, so Schnatz. Mit Blick auf die Aufgaben und die damit verbundenen Ausgaben, die in und von Stadt und den Gemeinden zu erledigen sind, sei die grundsätzliche Zufriedenheit mit der finanziellen Situation der Verbandsgemeinde aber getrübt. Neben der Erwartung, dass der Forderung des Verfassungsgerichtshofes hinsichtlich des kommunalen Finanzausgleichs in Rheinland-Pfalz endlich entsprochen und den Gemeinden ein Mehr an Finanzmitteln zufließen werde, müsse die Verbandsgemeinde es als ständige Aufgabe ansehen, durch eigenes wirtschaftliches Handeln den Finanzrahmen der Gemeinden bestmöglich zu schonen.

„Unsere Verbandsgemeinde hat ein Entwicklungspotenzial, das den Wettbewerb mit anderen Regionen nicht scheuen muss. Wenn es gemeinsam gelingt, Stärken zu stärken und Schwächen zu schwächen, dann werden wir die Herausforderungen der Zukunft bewältigen und eine weiter positive Entwicklung der Verbandsgemeinde sichern können. Lasst uns die Verbandsgemeinde Diez gemeinsam gestalten – mit Herz“, so Schnatz. Ein Apell, den die Zuhörer der Vollversammlung mit Applaus und 92 prozentiger Zustimmung für Michael Schnatz bestätigten. (msc)

 
 

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